Aktuelles rund um die Hausverwaltung

15. Oktober 2018

Türspion mit Kamera – das ist nicht erlaubt!

Es gibt immer wieder Momente, in denen sich Wohnungseigentümer Gedanken um die Sicherheit in Ihrer Wohnung machen. Generell wird über die Installation zusätzlicher Sicherheitsschlösser nachgedacht, vielleicht ist mancher allerdings schon so weit, sich Schutz und Sicherheit durch die Installation einer Videoüberwachungsanlage zu wünschen. Doch Vorsicht, in einer Mehrfamilienhausanlage geht das nicht. Diese Erfahrung musste ein Wohnungseigentümer machen, der einen Türspion mit integrierter Videokamera in seine Wohnungseingangstür eingebaut hatte (AG Bergisch Gladbach, Urteil v. 03.09.15, Az. 70 C 17/15).


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10. Oktober 2018

Einberufungsmangel kann Beschlüsse nichtig machen

Eigentlich ist klar, allein der Verwalter einer Eigentümergemeinschaft darf eine Eigentümerversammlung einberufen. Fehlt ein Verwalter oder lädt er pflichtwidrig nicht zur Versammlung ein, darf der Vorsitzende des Verwaltungsbeirats die Versammlung einberufen. Ein einzelner Wohnungseigentümer ist dazu normalerweise nicht befugt. Dennoch werden in der Praxis immer wieder Eigentümerversammlungen von nicht berechtigten Wohnungseigentümern eingeladen.

Doch Vorsicht, das macht die gefassten Beschlüsse in der Regel anfechtbar und im Ausnahmefall sogar nichtig (AG Kassel, Urteil v. 15.02.18, Az. 800 C 3197/17).


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06. September 2018

Zweckwidrige Nutzung des Sondereigentums – warten Sie nicht zu lange, bis Sie etwas dagegen tun

Das ist leider im Alltag von Wohnungseigentümern keine Seltenheit: Die Teilungserklärung sieht eine bestimmte Nutzungsart vor, aber einzelne Eigentümer setzen sich einfach darüber hinweg und nutzen ihr Eigentum auf andere Weise. Für die anderen Eigentümer stellt sich dann die Frage: Können wir etwas dagegen unternehmen und wollen wir das überhaupt? Oft genug verstreicht dann viel Zeit, bis sich die Gemeinschaft dazu durchringt, ihre Unterlassungsansprüche geltend zu machen. Zu viel Zeit dürfen Sie sich aber in einem solchen Fall nicht lassen, sonst riskieren Sie Ihren Anspruch zu verlieren. Welche Auswirkung das Verstreichen einer langen Zeitdauer auf Ihren Anspruch haben kann, hat der BGH entschieden (Urteil v. 15.12.17, Az. V ZR 175/16).


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